Neue CD-Kritik auf Punkrocknews.de
by admin on Aug.28, 2010, under News
CD-Review bei Punkrocknews.de
Datum: 27.August 2010
“Hinter dieser Tür”, so nennt sich das Album von Halo und passend zum Albumtitel ist auch die Gestaltung zum Cover aufgemacht, den dieses zeigt ein Schlüsselloch. Von der Aufmachung her sieht das alles sehr nach Emo, Pop, Rock, Indie aus, und da liegt man eigentlich auch gar nicht so falsch, denn der Musikstil klingt nach einer Mischung aus genannten Genres. Allerdings kann ich hier eigentlich nichts an Punk raus hören.
Auf der CD befinden sich 12 Songs, jedoch kann ich lediglich am ersten Song “Nichts Schöneres” gefallen finden, welcher mit seinem Refrain “Ich liebe Musik weil es nicht Schöneres gibt. Für mich ist sie eine Lebensphilosophie. Nichts mehr als zwölf Noten, hab sie alle schon gehört. Es ist die Stille, die mich stört” sogar perfekt ins Ohr geht. Die anderen Songs klingen jedoch allesamt zu eintönig, hier fehlt wirklich jegliche Abwechslung. Die Titel sind alle extrem langsam, der Gesang klingt definitiv zu soft, auch fehlt dem Sänger ein wenig Kraft in der Stimme. Somit kommt mir das Ganze recht gelangweilt herüber. Man hätte bei den weiteren elf Songs wenigstens so wie beim ersten Song weiter machen sollen, denn dieser kam noch mit ein wenig mehr Power daher.
Insgesamt auf keinen Fall etwas für mich. Den ersten Song kann ich mir gerne problemlos mal anhören, die weiteren Songs jedoch nur unter Langeweile. Halo sind definitiv nur für diejenigen geeignet, die wirklich auf langsamen eintönigen Pop/Emo/Rock stehen. Deshalb kann ich denen leider auch nicht mehr als einen Punkt geben.
- Hannah Dibbern
Im Vergleich zur vorherigen Review vom Blitz, mal das komplette Gegenteil des Albums – na ja Geschmäcker sind bekannterweise verschieden
Jamel: ein Dorf in rechter Hand
by admin on Aug.09, 2010, under News
Tja, Meck.-Pomm. ist ja für vielerlei bekannt, denkt man an die Natur wie die Mecklenburgische Seenplatte, die Ostsee oder traditionelle Hansestädte wie Rostock, Stralsund etc.
Die Kehrseite der Medaille, dass M-V gut tut, ist die omnipräsent steigende ethnische Säuberung von kleinen mecklenburgischen Dörfern wie z.B. in Jamel
Im Vorfeld der Veranstaltung haben wir schon die abenteuerlichsten Gruselgeschichten gehört und leider haben sich diese nun auch bestätigt…
Trotz des mittlerweile “4. Jamel rock den Förster – ein Konzert gegen Rechts” war ein sehr überschaubares Publikum vor Ort, das ganze Gelände wurde von Zivilbeamten und Sicherheitskräften bewacht und leider wurden wir in unserm Recht der Meinungsäußerung und des Flagge zeigen arg eingeschränkt (Verlassen des Geländes verboten, keine Ansagen gegen Nazis). Offenbar scheute man die Konfrontation aus Angst vor Übergriffen, passiver Widerstand mit der Duldung von brauner Scheiße und Gesinnung. Anders können wir es uns nicht erklären, obwohl in Jamel nur ca. 40 Menschen leben, sind wohl 3/4 der Einwohner der rechten Szene zuzuordnen und haben sprichwörtlich das Sagen über Jamel.
Ein netter Willkommensgruß zeigte uns gleich ab Ortseingang was man von Antirechtsveranstaltungen hält:
Armes trauriges Deutschland
Wo bitte findet denn der Widerstand statt? Wo bleibt die Aufklärung? Medialer Aktionismus blieb aus… Auch lassen sich wenige informative Quellen ausmachen die über Jamel berichten. Nichtsdestotrotz haben wir einige interessante Links für euch zusammengestellt:
Nazis fuck off!




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